Fantreffen TBH..... in Berlin

    • The BossHoss, Hamburg


      Die Sonne brennt vom Himmel und wir stehen erwartungsvoll vor der Alsterdorfer Sporthalle. Ich war relativ ausgeruht und hatte Nicole vor zwei Stunden vom Bahnhof abgeholt.
      Bewaffnet mit CD-Covers, Shirts und Textilstiften schauten wir abwechselnd auf die Uhren und durch die Glastüren in den Eingangsbereich, sahen Stefan die Nebentür durchschreiten.
      „Teeniekreisch! werft euch auf den Boden!“ lautete der Wahlspruch in die Runde.
      Es waren bekannte und neue Gesichter dabei, wir machten uns bekannt und es wurden lockere Gespräche geführt, geschwelgt in den anderen Konzertberichten und was beim Soundcheck so vorkam.
      Mir begegnete an diesem Tag ein alter Bekannter, aus dem Fitness studio, er ist bei der Security angestellt, den wollte ich schon länger mal fragen, ob er nicht eventuell einen Kontakt für mich herstellen könnte…

      Was BossHoss in meinem Leben angerichtet hat, eigentlich nur Gutes, ist zu lang um es hier zu erwähnen. Aber für mich gibt es keine Zufälle und so auch der heutige Tag! Ohne diese Band wäre mir so einiges nicht widerfahren.
      Danke.
      Wir belagerten die Securityleute als Andrè und Lars endlich um die Ecke bogen. Die Namensliste wurde schon vorher einmal kontrolliert, jetzt wurden wir noch mal abgehakt beim durchlaufen der Gesichtsprüfung. Andrè sah soweit gut aus, na ja nicht ganz so fertig wie in Wien…aber es ist Entschuldigt, denn am Abend vorher war die Echoverleihung und die Aftershowparty nicht gerade kurz!
      Er begrüßte uns mit Handschlag und grinste mich an, nachdem ich nicht zugehört hatte und zweimal aufgerufen werden musste…Oupsi.
      Rein in die Halle, an Cape Canaveral vorbei und freudig dem Tobi zugewunken, der im Gespräch vertieft war und ran an die Bühne. Für mich eher ein normaler Gang, wobei ich schon den Vergleich zog zu den beiden anderen hallen, ist Hamburg hoch angelegt und hat nur eine Tribühne mit Sitzplätzen.
      Die Bühne ist riesig! Es wurde zum Glück wieder so groß aufgebaut wie in München und das macht schon sehr viel aus.
      Vereinzelt betraten die Bandmitglieder die Bühne und winkten, sahen leicht verschlumpft (müde oder verkatert) aus. Alec trat ans Mikro, mit dem üblichen Becher Kaffee in der Hand und meinte grinsend: guten Morgen! Geht’s euch gut?
      -ja, und selbst? Ich grinste ihn an. Er: na ja, grad uffjestanden. Fuhr sich durchs haar und meinte nur, bisschen herrichten und dann geht es. Frag ich: brauchst nen friseur, wa? Er grinste nur. Ich meinte nur, du siehst toll aus, Schatz…
      Das tat gut, ihn so zu sehen. Trotz aller Strapazen haben sie immer wieder den Elan, aufzutreten. Und diese Energie bekamen wir alsbald zu spüren. Hank winkte zurück und zwinkerte. Stefan begrüßte uns alle mit Moin Moin. Sehr freundlich, die Landessprache zu kennen! Er begann zu spielen, die Gitarre zu stimmen, alle waren da und der Soundcheck konnte beginnen. Der Sound war von überall super, kein Widerhall wie in Wien und in München war es in der leeren Halle doch sehr in die Länge gezogen anhand des Baus.
      Es gab soweit keine Missgeschicke und nur Kleinigkeiten zu korrigieren, so dass wir alsbald die ganze Band im Zuschauerraum hatten.
      Danke, dass Ihr mich gehört habt.
      Alle waren gut drauf, es gab Fotos und Signaturen für alle. Ihr habt uns echt glücklich gemacht! Zum Smalltalk saß Hank gemütlich am Rande und verriet uns deren Lieblingslokal für hinterher, aber es würde wahrscheinlich keine Party geben, denn morgen stünde noch eine große Show an mit Pflichtparty danach. Am Tag vorher war es auch nicht gerade kurz gewesen… natürlich haben wir dafür Verständnis, was sonst!
      So haben wir eh schon den Sonderstatus und den Soundcheck genossen.

      Mein Persönlicher Moment waren die einzelnen Fotos mit den Bandmitgliedern und folgende Momente.
      Sascha hatte irgendwo sein Glas hingestellt und es wurde ihm hinterher getragen. Warum bitteschön, drückt ihm jemand ein leeres Glas in die Hand??? Ich schaute erst verdutzt das Glas an, dann ihn und er mich. Wir grinsten, weil wir wohl das gleich dachten. Als ich es ihm ab nahm sagte ich hur, du brauchst dringend ne Kellnerin, die dein Glas immer voll hält! Fast im Chor hatten wir das gesagt und gelacht. Sag ich, übrigens kann ich auch kochen… Tja…und wie sich herausstellte, hatte Ansgar immer noch Probleme mit dem Splitter in der Hand und wie ein kleiner Junge starrten wir auf die Wunde… er meinte, der Splitter sei raus, aber der Schorf sei doch sehr störend. Ich kann es mir vorstellen…da hat jemand recht grob herumgefuhrwerkt…brauchst du ne Krankenschwester auf der Tour? Ja, dat wäre was, meinte er. Und für Stefan auch, sag ich, dann braucht er sich um die Erkältung nicht mehr kümmern. Noch jemand was? Na gut, eine ganze Haushaltshilfe wäre da schon angebracht…
      Als ich Hank um sein Autogramm bat und mich für das Konzert in Wien bedankte, bemerkte er, dass ich abends einen netten Satz auf seiner Facebook Pinnwand hinterlassen hätte. Ich meinte erstaunt, ob er dass echt gelesen hat? Er hat sich herzlich dafür bedankt.
      Und habe mich sehr über diese Aufmerksamkeit gefreut.
      Alle waren gut drauf, soweit ausgeruht, verständlich bei den ganzen Terminen!
      Leider hatte die Gemütlichkeit ein Ende, doch Triggerfinger spielte auf!

      Ich kannte diese außergewöhnliche Band vorher nicht, bestehend aus drei älteren Herren im Seidenanzug… die mit ganzem Herzen Hardrock bis kurz vor Metal herstellten. Aber so was von Begeistert habe ich selten eine so kleine Band spielen sehen! Und diese Stimme…der Hammer!
      Das hat wirklich Spaß gemacht.

      Die Zeit zu überbrücken bis zum Türen öffnen war eigentlich nicht schwer, wo es doch die TBH- Becher gab, wenn man lieb klopfte… und Hot Dogs waren auch bald warm… ein Gang noch zum entspannen und schon wimmelte es von Leuten in der Halle. Natürlich haben wir die Sitzplätze gecheckt und von überall war die Bühne gut zu sehen.
      Wir sahen uns die Bilder bereits an, bei den meisten zumindest.

      Triggerfinger rockte die Ankömmlinge in der Halle und wärmte uns vor BossHoss.
      Wie kann eine Pause nur so lang sein…gierig warteten wir auf den Beginn von Saschas Solo, welches zum einstimmen dann irgendwie so kurz war. So kam es mir vor.
      Sie spielten mit so viel Elan und Freude, dass die Halle tobte! Hamburg und alle Zugereisten waren sehr begeistert.
      So oft fühlte ich mich persönlich angesprochen von der Musik, dass ich einen Moment fast deprimiert dastand. Alles schlug wie eine Welle auf mich ein und machte mir meine Situation noch bewusster.
      Doch der nächste Titel riss mich heraus.
      Denn der Schwung, mit dem wir den Teufel aus der Hölle jagten ging auf mich über und ich scheuchte alle schlechten Gedanken fort!
      Wir haben richtig gut abgefeiert. Schweiß lief um die Wette mit den Jungs, denn Sascha rann ein Tropfen schon beim zweiten Song die Schläfe hinab… Alec gab seine allerbesten Gesten und Mimen und hatte sichtlich Spaß an der Show! Das haben alle gesehen und sich mitreißen lassen!
      Es war mir ein persönlicher Moment, als Boss Burns mein Händeherz erwiderte beim Abschied und Guss grinste aufgrund meines Handkusses, den ich ihm zuwarf.
      Mal wieder hatten sie mich glücklich gemacht und ich denke, sie haben es gesehen.

      Zu guter letzt wanderten eine Handvoll Trooper über die Reeperbahn um diesen Pub zu suchen von dem Hank gesprochen hatte, aber da waren keine Bandleute zu sehen. Zu früh oder ob sie gar überhaupt auftauchten, eigentlich waren wir so im Konzertrausch und hungrig. So kehrten wir in ein Fastfood Restaurant ein und nahmen ein Nachtmahl.

      So ging eine tolle Zeit zu Ende, berauscht schliefen wir ein paar Stunden, was uns absolut nichts ausmachte, bevor wir wieder in den Zug stiegen…
      Die Zeitungen schrieben gutes in groß angelegten Artikeln, der Parkplatz an der Halle war bereits leer, als wir ihn wieder passierten.

      Jack is back...
    • The BossHoss Berlin


      Sonne, ja. Kühler Wind, japp. Vorfreude? JAAAAAAAAAAA!
      Viele Trooper sehen sich nicht das erste Mal, und einige sagen einfach Hallo. Ich fand endlich meine Fotografin wieder von der Pre- Listening- Party wieder und
      Berlin scheint noch mehr Anziehungspunkte außer TBH zu haben!
      Von diesem Moment an wurde das Wetter unwichtig. Es gab schon Bier von einem der Getränkewagen an der Halle. Das warten schien endlos, Steffi ging schon herum und fotografierte, begrüßte uns herzlich bevor sie die Liste das erste Mal abhakte.
      Wir tauschten Erlebnisse und persönliches, wobei mir das Schicksal von anderen so arg vorkam, dass ich mit meinen kleinen Problemchen wirklich ganz hinten anstehe…
      Der Einlaß wurde annonciert von Tourmanager und der Securityleuten sowie Guss. Er begrüßte uns einzeln nachdem wir aufgerufen wurden und es entstand ein schiefes Grinsen auf unseren Gesichtern als er sagte:
      Du schon wieder !? >Ein letztes Mal< meinte ich lachend.
      Wir wurden in die Halle begleitet, die ist riesig! Also, Hamburg ist ja schon doll aber Berlin hat noch eine Extra-Etage und es waren zwei Merchandise aufgebaut.
      Wir mussten nicht lang warten, nachdem wir in dem >Kessel< angekommen waren und uns brav an der Front postiert hatten. Es wurde schon gespielt und getrommelt.
      Das sah aus wie ein Familienausflug und wie sich später herausstellte, wurde Frank fast seinen Job los…
      Für mich war das wie nach Hause kommen und Freunde treffen, Boss begrüßte uns mit seinem Allseits bekannten > Guten morgen<, Hank winkte und Hoss kam fast zu spät. Alle sahen so anders aus, entspannter und waren wohl auch aufgeregt, da ja heute zuhause gespielt würde.
      Der Soundcheck begann, alles wie gewohnt – für mich.
      Dann sammelten sich alle vorn um > say a little prayer< anzustimmen und Frank begann zu trommeln auf seinem Hocker-
      Und schaute auf seine Hand.
      Ein Raunen ging durch die erste Reihe…> Oh, nein!<
      Und ich fing an zu lachen…da hatten wohl einige meinen Bericht gelesen und wussten, dass er immer noch den Splitter im Finger hatte oder zumindest eine Wunde davon.
      Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, von ihm angegrinst zu werden!
      Ich wanderte derweil durch die halle und ich muß sagen, es war der best klingendste Soundcheck von den vier Konzerten, die ich besuchen durfte!
      Selbst von unten, aus dem Kessel, sah die Halle genial groß aus. Ich fragte mich, ob die Stimmung und der Sound später auch so gut rüberkam.
      Dann endlich wurden wir belohnt fürs warten und feiern begann erst richtig, als die Jungs in den Kessel zu uns kamen. Es wurden alle mit allen abgelichtet, Autogramme gegen, Tattoos gezeigt und Schwätzchen gehalten…
      Ich bedankte mich bei fast allen noch mal persönlich, was sehr zu meinem persönlichen Moment gehörte war:
      Als Hank mir sagte, dass es wahnsinnigen Spaß machte, uns beim feiern zuzuschauen. Ich hätte so viel Enthusiasmus, dass es ebenfalls ansteckte! Ich war derart überrascht, dass mir nur der Abend vorher einfiel und ich gestand ihm, dass ich einen kleinen Tiefpunkt hatte bei einem Song. Doch der nächste hatte mich gleich wieder rausgerissen. So bewältige Ich meinen Streß und lasse mich von der Musik trage. Dann gibt es auch keine Zweifel mehr denn es wird immer einen Weg geben.
      Frank lachte mit uns und wir plauderten über das ende der Tour, was sehr schade ist, denn auch Ihnen hat es riesen spaß gemacht. Ich fand auch, dass die Termine gut gelegt waren, mal drei Tage am Stück Konzerte geben war nicht einfach, aber dennoch gut ausgewählt mit etwas Freizeit dazwischen… Freizeit? Wir haben hart gearbeitet! >Und was macht Deine Hand?< fünf Leute starren auf seine Handfläche…und wieder erzählt er uns, wie ein kleiner Junge, dass es immer noch weh tut. Der Splitter sei raus, aber jetzt tut der Schorf so weh!
      >Ihr braucht einen Ersthelfer mit auf Tour!<
      Ernesto begrüßte mich, oder wir uns mit Wangenküsschen und plauschten eine Weile. Es kam mitunter vor, dass ich es als frühen Abschied sah, und es wurde mir ganz schwer ums Herz. Boss begegnete ich auf dem Weg an der Bühne vorbei, ich bekam auch die Möglichkeit, mich bei ihm richtig zu bedanken und ich fragte ihn noch, ob sie gut aus Hamburg weggekommen seien? > Ich weiß es nicht.<
      Ähm…ja…aus kichern wurde Gelächter. Wie zufrieden er aussah!
      da Hoss alle überragte, war auch er nicht schwer zu finden. Doch war er schon auf dem Rückzug, sah auch etwas, na ja, überfordert aus oder müde, jedenfalls hatte er auch viele Fans glücklich gemacht und es war entschuldigt, dass er nicht mehr richtig zuhörte.
      Ich verpasste leider Guss und Russ, doch Ernesto war so nett und besorgte mir die letzten beiden Autogramme hinter der Bühne und brachte mir mein Poster persönlich zurück.
      Ich hatte mehr bekommen, als ich erwartet hatte.
      Bin ich verliebt? scheint so… wenn sie auf der Bühne sind, ja. In die ganze Band, die Musik, die Worte, den Takt, die Stimmung die rüberkommt. Da brechen bei mir Emotionen durch. Ich tanze haltlos, grinse und winke, kreische und singe, werfe Handküsse.
      Nur in diesem Moment.
      Die Wartezeit wurde vom Soundcheck der Triggerfinger überbrückt und wir zeigten und als dankbares, kleines Publikum.
      Ich empfand die Preise am Merchandise sehr hoch, oder ist das normal?
      Jedenfalls mussten wir uns beeilen um wieder in den Kessel zu kommen, denn die Türen würden bald geöffnet und dann wurden auch die Karten streng kontrolliert…
      Es wurden bereits untereinander Fotos gezeigt.

      Die Show von Triggerfinger kam mir irgendwie kürzer vor als am Abend vorher. Und später im Konzert von TBH kamen mir die Pausen zwischen den Songs auch länger vor, oder war das anders?
      Jedenfalls spielten sich die Jungs heut echt die Seele aus dem Leib!
      Wenn ich es bewerten würde, hätte das Konzert im München gewonnen, doch Hamburg und Berlin kämen gleichauf. Hamburg hatte ein supergutes Publikum, wohingegen in Berlin unsere kleine Ivy auftrat.
      Sie ist ja so was von süß…und sang souverän mit den Jungs. Toll! Danke !!
      Vielleicht ist München auch so genial gewesen, weil es mein erstes war, aber Wien kann bei allen nicht mithalten.
      Aber, man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist.
      They are born to rock.making us ging crazy. Always amazing. We are wild creatures during the show.thanx for giving me selfrespect. Thanx for the time I could forget.

      Das Konzert war grandios. und für mich nicht mehr zu toppen.
      Als spielten sie um ihr leben, scherzten untereinander und gaben ihr allerbestes, dass die Stimmung in der Halle kochte. Selbst der Stuhl von Hank gab nach! Hoss widmete einen Song einem Kumpel, der im Rollstuhl an der Bühnenseite das Konzert verfolgen durfte. Das fand ich ganz, ganz toll!
      Immer noch höre ich das Stampfen der Stiefel auf dem Bühnenvorbau…
      Es sind die persönlichen Eindrücke, die bleiben. Winken, Blicke, Grinsen, Gesten erwidern…das macht einen Abend lang das Leben so leicht für mich und gibt mir neuen Schwung für den nächsten Tag. Und länger…
      Wenn Abschied so schwer fällt, dann ist immer eine Veränderung in Sicht, die Landkarte der Zukunft ist noch nicht geschrieben.
      Ich bin äußerst dankbar, dass ich die Möglichkeit bekam, durch TBH meinen Horizont mal wieder zu erweitern.
      Ich habe das Gefühl, endlich mal wieder Glücklich zu sein. Das ist etwas unheimlich für mich…

      Und jetzt nach Hause?

      Die Songliste, soweit habe ich glaub ich alle zusammen, sind aber unsortiert:
      Mary me als Auftakt zum zweiten Teil.
      Word up, don't gimme that, hey ya, I keep on dancing, I say a little prayer, liberty of action, my country, my way, remedy? Rodeo radio, riding high singing low, run run devil, sex on legs, seven nation army/toxic/ mix, shake and shout, the answere, still crazy about elvis, stallion batallion, shake your hips, yiehaw.

      danke

      Jack is back...

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