Warum die "Fast and the Furious"-Reihe ohne "The Rock" besser dran wäre!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Warum die "Fast and the Furious"-Reihe ohne "The Rock" besser dran wäre!

      Warum die "Fast and the Furious"-Reihe ohne "The Rock" besser dran wäre!
      Anno 2011 markierte für das schon damals unverschämt erfolgreiche "Fast and Furious"-Franchise eine Zeitenwende. Mit dem ehemaligen Super-Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson wurde für den fünften Karrencrasher neben Dauergast Vin Diesel nicht nur ein weiterer Superstar verpflichtet, sondern mit der dazugehörigen Filmfigur des Special-Agent Luke Hobbs auch ein Charakter etabliert, der die Grundausrichtung der Reihe endgültig aus der Karosserie heben sollte.

      08. Mai 2018 / Aktualisiert am: 08. Mai 2018, 17:02 Uhr / Autor: Maximilian Fischer
      Kommentieren
      Foto: Universal Pictures
      Verbrennt sich die "Fast & Furious"-Reihe letzlich an Dwayne "The Rock" Johnsons Strahlkraft?
      Ging es in den ersten vier Teilen der krachenden Bolidenaction noch um so bunte wie getunte PS-Monster, die sich mit Affenzahn durch schmale Straßenzüge schälten, um den schnellsten Hengst im Viertel zu ermitteln, mauserten sich die Rennfahrer nach der hobbsischen Invasion zu fälschlich international gesuchten Schwerverbrechern, die gleichzeitig gegen die wahren international gesuchten Schwerverbrecher ins asphaltierte Feld zogen. Für Agent Dwayne Johnson war nicht mehr die vielzitierte Viertelmeile wichtig, sondern Atombomben und globale Cyberkriminalität, die es zu stoppen galt. Alles wurde größer, weltbewegender und stargespickter. Allein in den vergangenen drei Teilen schmückten mit Charlize Theron, Jason Statham, Kurt Russell und Helen Mirren Oscarpreisträger und Actionikonen die eh schon glänzende Castingliste des einstigen Nischenprodukts aus.

      Was sucht Dwayne "The Rock" Johnson im "Fast & Furious 8"-Universum?
      Foto: Universal Pictures


      The Rock stört die Familienharmonie bei "Fast & Furious"

      Kurz gesagt: Man könnte durchaus etwas Verständnis für eingefleischte Fans aufbringen, die die Reihe gerne wieder nah an ihrer Kernkompetenz, dem Rasen und Tunen, sehen würden. Denn obwohl die Serie seit dem Tonwechsel durchaus solide bis großartige Action auf die Leinwand bringen konnte - man denke nur an die nervenzerfetzende Tresor-Verfolgungsjagd aus Teil Fünf oder die wahnsinnige U-Boot-Hatz aus dem aktuellen achten Teil - , wird man das Gefühl nicht los, dass sich das Franchise mittlerweile mehr um seinen muskelbepackten Sheriff im Feinrippunterhemd bemüht als um die ursprüngliche Clique rund um Diesel und den verstorbenen Paul Walker. Zunächst wurde Hobbs vom Antagonisten zur zweiten Heldenfigur befördert und jetzt bekommt er 2019, an der Seite des ebenfalls plötzlich zum Good Guy deklarierten Jason Statham, sein eigenes Spin-off. Der Kinostart für den zu diesem Zeitpunkt eingeplanten neunten Teil der Hauptreihe wurde daraufhin fix um ein Jahr nach hinten geschoben. Auf den wartet ja keiner. Jetzt fehlt nur noch, dass sich der in Hollywood bereits omnipräsente Johnson noch in den Titel mogelt: "The Rock and the Furious".

      Bevor es soweit kommt, sollte man Dwayne lieber ganz absägen. Allein schon um der anderen Schauspieler Willen. Denn innerhalb des aufgeblähten Casts regt sich schon länger Widerstand gegen den ebenso aufgeblähten Muskelprotz. Am Set soll es vor allem mit Platzhirsch Vin Diesel immer wieder zu Reibereien gekommen sein. Johnson macht daraus keinen Hehl, spricht in Interviews offen über die Differenzen und bezeichnete Kollege Diesel unter anderem als "unprofessionell" und "feige". Tyrese Gibson, der in der Blechschüsselorgie schon seit Jahr und Tag den furiosen Roman Pearce mimt, giftete prompt zurück: Dwayne Johnson sei "kein Teil der (Film-)Familie".

      Bevor die Corona-getränkte Familie also zerbricht, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man "The Rock" samt all seiner Weltkrisen nicht doch in die Wüste schickt und der klassischen Viertelmeile wieder eine Chance gibt.


      08. Mai 2018 / Aktualisiert am: 08. Mai 2018, 17:02 Uhr / Autor: Maximilian Fischer
      Kommentieren
      Foto: Universal Pictures
      Verbrennt sich die "Fast & Furious"-Reihe letzlich an Dwayne "The Rock" Johnsons Strahlkraft?
      Ging es in den ersten vier Teilen der krachenden Bolidenaction noch um so bunte wie getunte PS-Monster, die sich mit Affenzahn durch schmale Straßenzüge schälten, um den schnellsten Hengst im Viertel zu ermitteln, mauserten sich die Rennfahrer nach der hobbsischen Invasion zu fälschlich international gesuchten Schwerverbrechern, die gleichzeitig gegen die wahren international gesuchten Schwerverbrecher ins asphaltierte Feld zogen. Für Agent Dwayne Johnson war nicht mehr die vielzitierte Viertelmeile wichtig, sondern Atombomben und globale Cyberkriminalität, die es zu stoppen galt. Alles wurde größer, weltbewegender und stargespickter. Allein in den vergangenen drei Teilen schmückten mit Charlize Theron, Jason Statham, Kurt Russell und Helen Mirren Oscarpreisträger und Actionikonen die eh schon glänzende Castingliste des einstigen Nischenprodukts aus.

      Was sucht Dwayne "The Rock" Johnson im "Fast & Furious 8"-Universum?
      Foto: Universal Pictures


      The Rock stört die Familienharmonie bei "Fast & Furious"

      Kurz gesagt: Man könnte durchaus etwas Verständnis für eingefleischte Fans aufbringen, die die Reihe gerne wieder nah an ihrer Kernkompetenz, dem Rasen und Tunen, sehen würden. Denn obwohl die Serie seit dem Tonwechsel durchaus solide bis großartige Action auf die Leinwand bringen konnte - man denke nur an die nervenzerfetzende Tresor-Verfolgungsjagd aus Teil Fünf oder die wahnsinnige U-Boot-Hatz aus dem aktuellen achten Teil - , wird man das Gefühl nicht los, dass sich das Franchise mittlerweile mehr um seinen muskelbepackten Sheriff im Feinrippunterhemd bemüht als um die ursprüngliche Clique rund um Diesel und den verstorbenen Paul Walker. Zunächst wurde Hobbs vom Antagonisten zur zweiten Heldenfigur befördert und jetzt bekommt er 2019, an der Seite des ebenfalls plötzlich zum Good Guy deklarierten Jason Statham, sein eigenes Spin-off. Der Kinostart für den zu diesem Zeitpunkt eingeplanten neunten Teil der Hauptreihe wurde daraufhin fix um ein Jahr nach hinten geschoben. Auf den wartet ja keiner. Jetzt fehlt nur noch, dass sich der in Hollywood bereits omnipräsente Johnson noch in den Titel mogelt: "The Rock and the Furious".

      Bevor es soweit kommt, sollte man Dwayne lieber ganz absägen. Allein schon um der anderen Schauspieler Willen. Denn innerhalb des aufgeblähten Casts regt sich schon länger Widerstand gegen den ebenso aufgeblähten Muskelprotz. Am Set soll es vor allem mit Platzhirsch Vin Diesel immer wieder zu Reibereien gekommen sein. Johnson macht daraus keinen Hehl, spricht in Interviews offen über die Differenzen und bezeichnete Kollege Diesel unter anderem als "unprofessionell" und "feige". Tyrese Gibson, der in der Blechschüsselorgie schon seit Jahr und Tag den furiosen Roman Pearce mimt, giftete prompt zurück: Dwayne Johnson sei "kein Teil der (Film-)Familie".

      Bevor die Corona-getränkte Familie also zerbricht, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man "The Rock" samt all seiner Weltkrisen nicht doch in die Wüste schickt und der klassischen Viertelmeile wieder eine Chance gibt.

      Home Is Where my Heart Is.....


      Meine SCHREIBFEHLER sind SPECIAL EFFECTS meiner TASTATUR
    • ich mag the rock, aber wenn er bei ff nicht mehr dabei ist, ist das auch kein beinbruch.



      Me? I'm just passing through.


      We are the Borg.
      Lower your shields and surrender your ships. Strength is irrelevant. Resistance is futile. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us.
      Resistance is NEVER futile.

      And what's hell ... without a little fire.

      You are being watched.
      The government has a secret system, a machine that spies on you every hour of every day.
      I know because I built it.
      I designed the machine to detect acts of terror but it sees everything. Violent crimes involving ordinary people, people like you. Crimes the government considered "irrelevant."
      They wouldn't act, so I decided I would. But I needed a partner, someone with the skills to intervene.
      Hunted by the authorities, we work in secret.
      You'll never find us, but victim or perpetrator, if your number's up... we'll find *you*.

    © 2007 - 2018 by Rinoa - Legend of Vin Diesel

    Bild - Legend of Vin Diesel wird klimaneutral gehostet!